Linux Drucken

Umwandeln von Bilddateien in andere Formate

Beispiel: Man wille alle Dateien an dem aktuellen Ort/Ordner von .gif nach .eps umwandeln, dann lautet der Befehl:

              find . -iname \*.gif -exec convert \{\} \{\}.eps \;

 

Einloggen auf anderen Rechnern

ssh -X username@IP-Adresse

oder

ssh -X username@Rechnername

mit dem Konqueror:

fish://username@IP-Adresse

Einloggen von auszerhalb

Einloggen von auszerhalb grundsaetzlich nur mit SSH  (Linux) oder PuTTY (Windows) fuer ein enKommandozeilenzugriff, mit SCP (Linux) oder WinSCP (Windows) fuer Dateiuebertragungen oder ein Einloggen am Dekstop (NXClient, Linux & Windows) moeglich. Direkte Verbindungen von auszen auf beliebige interne Rechner sind nicht moeglich.  Allerdings kann ein Tunnel aufgebaut werden, um sich den Weg ueber Saturn zu sparen (nuetzlich insb. bei SCP und fuer NXClient); der Tunnel fuehrt zwar von auszen durch Saturn auf den internen Zielrechner; jedoch wird Saturn sozusagen "untertunnelt".

  1.  SSH, Syntax siehe oben.
    Jeder Zugriff auf eine interne Maschine laeuft ueber den Gateway
    saturn.astrophysik.uni-kiel.de (IP: 134.245.66.1).
    Von dort aus kann man dann mit einem weiteren ssh-Befehl auf interne Rechner weitergehen.
  2. Tunnel-Bau.
    Beim Tunnelbau wird eine Verbindung ueber Saturn direkt auf eine Interne Maschine aufgebaut. Dazu sind zwei Terminals noetig; in einem (TERM 1) wird der Tunnel gebaut, im anderen (oder mehreren anderen) wird derTunnel genutzt (TERM 2).
    Aufbau des Tunnels in TERM 1:
    ssh -L XXXXX:HOST:PORT saturn.astrophysik.uni-kiel.de
    Dabei steht XXXXX fuer eine beliebige, fuenfstellige Portnummer auf dem lokalen Rechner, HOST fuer den beliebigen internen Zielrechner und PORT fuer den Port an diesem Zielrechner. Beispiel:
    ssh -L 11122:jupiter:22 saturn.astrophysik.uni-kiel.de
    Dies baut einen Tunnel vom lokalen Rechneport 11122 an Port 22 von JUPITER. Nach Ausfuehren dieses Befehls steht der Tunnel und man ist auf SATURN eingeloggt.
    Nutzen des Tunnels in TERM 2:
    Nun kann man in einem anderen Terminal den Tunnel nutzen:
    ssh -p XXXXX localhost
    oder fuer unser Beispiel
    ssh -p 11122 localhost
    Dies oeffnet eine ssh-Verbindung (an Port 22) auf Jupiter.
  3. SCP
    SCP dient zum Uebertragen von Dateien.
    scp Quelldatei Zieldatei
    Liegt dabei eine Quell/Zieldatei auf einem anderen Rechner, so kann dies dem Dateinamen und Pfad vorangestellt werden. Fuer SCP bietet sich ein Tunnel nach obigem Muster an, da damit keine Dateien auf Saturn gespeichert werden muessen:
    scp dummy username@localhost:/home/username -P 11192
    Mit obigem Beispiel kopiert dies die Datei 'Dummy' in das Verzeichnis /home/username
  4. NXClient
    Mit Hilfe des NXClientes kann eine sehr bequeme X-Verbindung (Graphiken!) auf einen Rechner hergestellt werden. Noetig ist dafuer ein Tunnel nach obigem Vorbild. Dabei ist der Zielport auf dem internen Zielrechner der Port 22, und dem NXClient wird als Zielrechner der 'localhost'  angegeben.
  5. Direkter Tunnelbau
    Man kann den Tunnelbau auf einer Linux-Maschine auch automatisieren. Dazu werden alle noetigen Informationen in die Datei /home/USERNAME/.ssh/config eingetragen.
    Beispiel:
    [ Beginn: /home/USERNAME/.ssh/config ]
    HOST saturn
      Hostname saturn.astrophysik.uni-kiel.de
      User USERNAME_AUF_SATURN
      ForwardX11 yes
    HOST jupiter
      Hostname DUMMY
      User USERNAME_AUF_JUPITER
      ForwardX11 yes
      ProxyCommand ssh portia netcat jupiter 22
    [ Ende: /home/USERNAME/.ssh/config ]
    Nun kann man sich an der Kommandozeile mit ssh jupiter direkt auf Jupiter einloggen. Dabei wird zweimal ein Passwort abgefragt: Zuerst das Passwort auf Saturn, dann das auf Jupiter. Da scp als auch das fish:// - Protokoll des Konquerer die .ssh/config - Datei beruecksichtigen kann man damit sich das Terminal TERM_1 aus den obigen Tunnelbaumethoden sparen. Allerdings kann der NX-Client diesen Tunnel nicht nutzen sondern bedarf des expliziten Einrichtens eines solchen.
Nicht vergessen: Unter Umstaenden ist auf SATURN ein spezieller Nutzername faellig, dieser wird beim Tunnelbau dann einfach hintenangehaengt:
ssh -L XXXXX:HOST:PORT saturn.astrophysik.uni-kiel.de -l USERNAME

 

 

Suchen in Dateien

cat "Dateiname" | grep Suchwort 

 

Ausgabe des Dateikopfes 

 head -n Zeilenanzahl Dateiname

 

Prozesse unabhaengig von der aktiven Shell starten

Um Programme (z.B. lange Berechnungen) so zu starten, dass sie unabhaengig von der aktiven Shell sind, sprich auch nach einem logout noch weiterlaufen, gibt es mind. zwei Moeglichkeiten:

  • Mit dem Befehl nohup (no hang up) :
     z.B.:  nohup ./programmname &
  • Mit dem Befehl screen:
    Screen erzeugt einen Prozessbaum, der direkt an init angehaengt wird und damit unabhaengig ist von der aktuellen Sitzung. Prozesse, die innerhalb einer Screensession gestartet werden, laufen also auch dann weiter, wenn man sich vom Rechner abgemeldet hat.
    Gestartet wird eine Screensession am besten mit dem Befehl
    screen -S <name>
    Dabei steht <name> fuer eine beliebige Zeichenkette, die die Screesession eindeutig bezeichnet. Startet man eine Screession ohne einen solchen Namen, wird sie durch ihre PID identifiziert.
    Screen bietet als Shell die bekannte bash, so dasz innerhalb einer Screensession alle bekannten Kommandos zur Verfuegung stehen.
    Beendet wird eine Screesession mit dem Befehl exit. Dabei werden auch alle Prozesse die von der entsprechenden Screensession abhaengen auch beendet.
    Moechte man eine Screensession verlassen, ohne sie zu beenden, so gelingt das ueber die Tastenkombination
    [Ctrl] + [A] , [D]
    wobei das Komma darauf hinweiszt, die Taste [D] erst zu druecken, wenn man die Tasten [Ctrl] und [A] bereits losgelassen hat.
    Wiedereinsteigen in eine Screensession erfolgt ueber die Anweisung
    screen -r <name>
    Sollte man den <name> vergessen haben, so hilft ein
    screen -list

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 10. Juli 2009 um 16:06 Uhr